Joggen ist in Deutschland ein weit verbreitetes und beliebtes Hobby, rund 50 % der Deutschen gehen laufen. Die einen laufen häufiger, die andere eben nur ab und zu. Vielleicht sind Gründe für die Beliebtheit, dass Sie es nahezu überall tun können, ohne monatlich einen Beitrag dafür zahlen zu müssen, außerdem brauchen Sie nicht viel Ausrüstung für Ihr Lauftraining. Auf dieser Website finden Sie interessante Lauftipps, die Ihnen das Laufen einfacher machen sollen.

Lauftipps

Lauftraining mit FreundenMotivationstipps: Laufen Sie mit Freunden oder Laufpartnern
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Setzen Sie sich zu Beginn auf jeden Fall ein realistisches Ziel. Das Ziel sollten Sie von Ihrer eingeplanten Trainingszeit, Ihrem aktuellen Fitnesstand, Ihrer Gesundheit und Ihrem Alter abhängig machen. Nach einer langen Zeit ohne Sport, oder ist es gar das erste Mal, dass Sie sich sportlich betätigen, sollten Sie vorher mit Ihrem Hausarzt sprechen und gegebenenfalls die nötigen Untersuchungen durchführen, damit Sie Ihrem Körper auch wirklich etwas Gutes tun. Und ganz wichtig, verlieren Sie auf keinen Fall die Lust und den Spaß am Joggen. Wenn es an einem Tag mal nicht so klappt, motivieren Sie sich wieder, das nächste Mal läuft es schon wieder besser.

Lauftipps - Motivation

Für jeden nachvollziehbar und auch völlig normal, dass einem manchmal die Motivation für das Laufen fehlt. Sei es, dass man einen langen Arbeitstag hatte oder es draußen kalt und ungemütlich ist. Doch dann geht es darum, den Schweinehund zu überwinden. Dabei können Laufpartner oder Freunde helfen, mit denen man das Training gemeinsam absolviert. Sogenannte Lauftreffs gibt es in fast jeder Stadt, denen kann man sich einfach anschließen und dann findet man in der Regel auch eine Gruppe, die dem eigenen Tempo entspricht. Auch eine Abwechslung der Laufstrecke kann motivieren und lässt einen viele neue Dinge entdecken. Ebenso wirken kleine Belohnungen motivierend, zum Beispiel ein leckeres Abendessen, oder ein guter Film oder aber die Vorstellung daran, wie gut man sich nach dem Training fühlen wird.

Laufausrüstung

Lauftraining erfordert neben den richtigen Lauftipps auch eine solide Ausrüstung. Online findet man zum Beispiel auf asics.de eine große Auswahl an solider Laufbekleidung. Natürlich kann man aber auch direkt in ein Sportgeschäft in der Nähe gehen und sich fachgerecht beraten lassen. Auch haben Discounter, wie Lidl, zu bestimmten Jahreszeiten Laufbekleidung im Sortiment, allerdings sollte man diese genau auf Kompfort, Bequemlichkeit und Qualität testen. Dennoch ist die letzte Möglichkeit gerade für Laufanfänger geeignet, damit diese mit dem Training starten können, ohne viel Geld investieren zu müssen. Wer ernsthaft seine Gesundheit und Fitness durch laufen steigern will, sollte sich zudem noch eine zuverlässige Pulsuhr anschaffen. Diese Lauftipps zeigen die wichtigsten Merkmale guter Laufbekleidung und Laufausrüstung:

Gute Laufbekleidung erhöht den Komfort

Moderne Laufbekleidung ist aus Kunstfasern gefertigt und stellt eine große Unterstützung beim Lauftraining dar. Die sogenannte Funktionswäsche liegt eng am Körper an. So verhindert die Laufbekleidung ein Scheuern auf der Haut und sorgt zugleich für den schnellen Transport von Schweiß weg vom Körper. Diese Kleidungsstücke sind für ganzjähriges Lauftraining unverzichtbar:

  • Laufsocken, die gut am Fuß liegen und den Schweiß aufsaugen.
  • Ein Funktionsshirt, das als Unterhemd die Feuchtigkeit gut abtransportiert.
  • Tights: Diese eng anliegenden Hosen verhindern ein Wundscheuern. Es gibt sie in verschiedenen Lägen und Materialstärken, passend für jedes Klima.
  • Laufshirts gibt es ebenfalls für jede Jahreszeit und Witterung.
  • Eine Jacke oder Weste, um auch an kühleren Tagen laufen zu können.
  • Mütze, Handschuhe und ein Funktionsschal für alle, die auch im Winter laufen.

Die Wahl der richtigen Laufschuhe

Lauftipps LaufschuheDie Wahl für den richtigen Laufschuh ist entscheidend
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Laufen bedeutet eine dauerhafte Belastung der Füße. Deswegen ist die Wahl der richtigen Schuhe auch für Anfänger und Profis entscheidend. Hier empfiehlt es sich, Hilfe vom einem Fachmann in einem gut sortierten Fachgeschäft in Anspruch zu nehmen und auf Produkte aus dem Discounter zu verzichten. Zwar sind die Schuhe im Fachgeschäft oftmals etwas teurer als im Internet oder beim Discounter, dafür ist die fachkundige Beratung unverzichtbar für ein gesundes Lauftraining. Folgende Punkte sollten mit dem Fachmann, der oftmals auch wertvolle Lauftipps geben kann, geklärt und bei der Auswahl der richtigen Schuhe beachtet werden:

  • Körpergewicht: Je mehr Gewicht Laufschuhe tragen müssen, desto stabiler und besser gefedert sollten sie sein. Personen mit sehr niedrigem Gewicht hingegen können besonders leichte Schuhe nutzen.
  • Fußform: Nicht jeder Fuß passt in alle Laufschuhe. Jeder Hersteller bietet eigene Schnitte. Vor allem anderen sollte ein Laufschuh gut und bequem sitzen.
  • Untergrund: Läufe über Stock und Stein erfordern ein anderes Profil für Laufschuhe als solche, die vornehmlich auf Asphalt oder auf harten Wegen getragen werden.
  • Laufstil: Der Laufstil kann im guten Fachgeschäft beurteilt werden, denn laufen auf dem Vorfuß belastet anders als ein Laufstil, der vor allem den Mittelfuß oder die Fersen beansprucht. Meist gibt es noch Lauftipps zum eigenen Stil zusätzlich zur Beurteilung.
  • Die Laufleistung: Wer nur gelegentlich oder nur kürzere Strecken läuft, braucht keine Schuhe, die für maximale Belastung ausgelegt und damit zumeist teurer sind.

Die Pulsuhr: Für Anfänger eigentlich unverzichtbar

Die meisten Trainingspläne und Lauftipps verwenden die Herzfrequenz als Messgröße für die individuelle Belastung. Deswegen sollten besonders Anfänger, die ihre Belastung noch nicht sicher einschätzen können, beim Lauftraining eine Pulsuhr verwenden. Sehr einfache und günstige Modelle messen den Puls nur am Handgelenk. Wer es genauer wissen will, sollte ein Modell mit bequem sitzendem Brustgurt wählen. Besonders geeignet, aber auch erheblich teurer sind Pulsuhren, die zusätzlich über eine GPS-Funktion zum Tracking und einen Zielzonenalarm für die Herzfrequenz verfügen. Erfahren Sie hier im Pulsuhren-Test mehr über wichtige Funktionen und sinnlose Spielereien verschiedender Pulsuhren.

Aufwärmen & Dehnen

Lauftipps Dehnen Am besten ist es, wenn man sich nach dem Laufen dehnt
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Joggen ist eine beliebte Sportart, für die weder Fitness-Studio noch Trainingscenter erforderlich sind. Beim Lauftraining wird der ganze Körper beansprucht, das heißt, es muss auch die gesamte Muskulatur, von den Beinen bis zum Oberkörper, gedehnt werden. Damit das Lauftraining auch den gewünschten Erfolg und keine Verletzungen mit sich bringt, sollten Sie ein paar Lauftipps beachten. Lauftipps sind vor allem für Anfänger hilfreich. Schauen wir uns einmal unsere Muskulatur an, unzählige Muskeln müssen zielgenau angespannt und wieder entspannt werden. Dies kann nur exakt funktionieren, wenn jeder einzelne Muskel wieder seine ursprüngliche Länge einnehmen kann. Das Laufen bewirkt eine Verkürzung der Muskulatur, der Zug auf Sehnen und Bänder verstärkt sich. Ein paar Übungen vor und nach dem Joggen sowie Lauftipps können helfen, diese zu vermeiden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt

Das Aufwärmen vor dem Lauftraining steigert die Muskeldurchblutung, die Beweglichkeit wird verbessert und die Schritte dynamischer und länger. Bereiten Sie mit den Übungen Ihre Muskulatur auf die Belastung vor. Dehnen Sie sich wenn vor dem Joggen nur leicht, so wird die Beweglichkeit verbessert und das anschließende Lauftraining wird nicht unnötig erschwert. Ein Dehnen nach dem Lauftraining sorgt für die Wiederherstellung der Ausgangslage. Konzentrieren Sie sich genau auf den Muskel, der gerade gedehnt wird. Führen Sie Ihre Übungen gezielt für Beine, Arme und Oberkörper durch. Wer während dem Lauftraining das Bedürfnis auf Dehnen hat, sollte kleine, federnde Dehnbewegungen wählen. Sie erhöhen die Muskelspannung und aktivieren die Muskeln. Wählen Sie einen Gehweg oder eine Treppenstufe, stellen einen Fuß nach vorne und beugen Sie Ihren Oberkörper, bis Sie eine Dehnung in der Wade spüren. Zwanzig Sekunden halten, locker lassen und drei Mal wiederholen, danach das Bein wechseln.

Ein Einlaufen zum Aufwärmen ist sinnvoll

Ist die Muskulatur richtig aufgewärmt, wird sie geschmeidig und das Risiko für Verletzungen minimiert. Durch langsames Einlaufen wird das Herz-Kreislauf-System angekurbelt und für Durchblutung der Muskeln gesorgt. Die Übungen sorgen für die Produktion und Verteilung der Gelenkschmiere, die Gelenke werden von Fuß bis Oberkörper mit Nährstoffen versorgt und erhalten so Schutz vor Verletzungen. Ist ein längeres Lauftraining fürs Joggen geplant, bei dem Sie das Tempo konstant halten, wird eine Erwärmung der Muskulatur durch lockeres Laufen erreicht. Wollen Sie sprinten, sollten Sie sich locker warm laufen, bevor Sie Gas geben. Am besten beginnen Sie Ihre Übungen mit einem lockeren Dauerlauf, wechseln zwischen Hopserlauf, Kniehebelauf und Anfersen, Überkreuzen und Rückwärtslaufen können ebenfalls ins Aufwärmen beim Lauftraining eingebaut werden.

Trainingsplan

Gerade für Laufeinsteiger sind passende Trainingspläne wichtig. Ermöglichen sie doch, die eigene Leistungsfähigkeit richtig einzuschätzen und in kurzer Zeit deutlich zu steigern. Gute Trainingspläne für Laufeinsteiger legen weniger Wert auf das Laufttempo, vielmehr sind die kontinuierliche Steigerung der Fitness und der eigene Laufstil das erste Ziel.

Das richtige Laufttempo finden

Trainingsplan LaufeinsteigerTrainingsplan für Laufeinsteiger
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Das wichtigste Instrument, um die eigene optimale Laufgeschwindigkeit zu finden, ist die Pulsuhr. Mit ihr kann jederzeit überprüft werden, ob die Belastung zur eigenen Fitness passt. Dieser Trainingsplan und beinahe alle anderen Trainingspläne geben an, welchen Anteil der der maximalen Herzfrequenz ein Läufer erreichen sollte, um optimal zu trainieren. Gerade als Laufeinsteiger sollten Sie diese Werte nicht überschreiten, um eine übermäßige Belastung zu vermeiden. Für Männer und Frauen gelten unterschiedliche Formeln zur Bestimmung der maximalen Herzfrequenz:

  • Männer: 223 - (0,9 x Lebensalter) = Maximale Herzfrequenz (HFMax)
  • Frauen: 226 - Lebensalter = Maximale Herzfrequenz (HFMax)

Trainingspläne für Laufeinsteiger sollten bei etwa 70 bis 75 Prozent der HFMax ausgeführt werden. Sobald der Laufstil diesen Wert nicht mehr erreicht, kann das Laufttempo langsam gesteigert werden.

Die richtige Trainingsintensität

Pausen sind ein grundlegender Bestandteil eines effektiven Trainings. Sie sind ein wichtiger Bestandteil für jeden Trainingsplan und sollten bei jedem Laufstil eingehalten werden. Muskeln benötigen, um sich nach einer Belastung weiterentwickeln zu können, Ruhephasen. Sinnvoll ist nach jedem Training ein Ruhetag. So ergibt sich ein Trainingsplan, der drei Lauftage pro Woche beinhaltet und dem Körper ausreichend Zeit zur Regeneration lässt.

Zum 30-Minuten-Lauf in 8 Wochen

Laufeinsteiger können mit diesem Trainingsplan innerhalb von acht Wochen ihre Fitness so weit steigern, dass sie am Ende 30 Minuten ohne Pause laufen können. Laufstil, Laufttempo und die zurückgelegte Distanz sind in dieser Zeit weniger wichtig. Alle Gehpausen zwischen den Laufintervallen sind zwei Minuten lang.

Wochen Training
1. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 8 x 2 Minuten laufen
2. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 6 x 3 Minuten laufen
3. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 6 x 4 Minuten laufen
4. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 4 x 6 Minuten laufen
5. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 3 x 10 Minuten laufen
6. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 2 x 15 Minuten laufen
7. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 2 x 20 Minuten laufen
8. Woche Montag, Mittwoch und Samstag: 1 x 30 Minuten laufen

Ernährung

Der Erfolg beim Laufen hängt im gewissen Maße auch mit der Ernährung zusammen. Je nachdem, wie umfangreich man den Sport betreibt, sollte man sich unterschiedlich stark mit dem Thema beschäftigen. Während Marathon-Läufer üblicherweise einen konkreten Essensplan erstellen, reicht es beim Joggen oder Hobbylaufen aus, wenn man sich an ein paar bestimmte Grundsätze hält. Eine gesunde Ernährung stellt jedoch generell einen wichtigen Faktor für ein erfolgreiches Ausdauertraining da.

Die richtigen Kohlenhydrate

<Kohlenhydrate für Laeufer> Kohlenhydrate als Grundlage für sportliche Leistung
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Kohlenhydrate sind die Grundlage im Körper, wenn man sich sportlich betätigen möchte. Sie liefern die Energie für das Ausdauertraining und sollten daher im ausreichenden Maße über die Ernährung zugenommen werden. Aufgenommene Kohlenhydrate werden im Körper zu Glykogen umgewandelt, was dafür sorgt, dass das Joggen weniger auszehrend verläuft. Wer das Laufen nur hobbymäßig betreibt, muss sich dabei in der Regel keine Gedanken über eine zusätzliche Aufnahme von Kohlenhydraten machen. Der Körper regelt dies üblicherweise über den Appetit. Wichtig ist allerdings, dass man die richtigen Stoffe aufnimmt. Kohlenhydrate kommen sowohl in einfacher als auch in komplexerer Form vor. Die einfachen Zucker finden sich beispielsweise in Süßigkeiten. Sie werden jedoch zu schnell im Blut abgebaut und bringen nur kurzen Nutzen. Daher ist diese Form der Kohlenhydrate für das Ausdauertraining eher ungeeignet. Besser sind dagegen komplexere Zucker, welcher sich in Brot, Nudeln, Gemüse oder Obst finden.

Protein Aufnahme als wichtiger Bestandteil im Ausdauersport

Wer regelmäßig Ausdauersport treibt, sollte ausreichend viele Proteine zu sich nehmen - denn das Protein ist für Sportler essenziell. Sobald eine Ausdauerbelastung länger als 2h dauert, beginnt Ihr Körper Protein zu verbrennen, um seinen Energiebedarf zu decken. Dieser Stoffwechselprozess, auch Glukoneogenesis genannt, macht die Synthese von Glukose aus Protein möglich, und trägt damit zu etwa 5-15% zur Energieversorgung des Organismus bei. Sie müssen Ihren Körper mit Protein versorgen sonst zapft er die eigene Muskulatur an! Der auch "Muskelgewebekatabolismus" oder "Muskelkannibalismus," genannte Prozess zerstört Ihre Leistungsfähigkeit durch Muskelabbau und erhöhte ermüdungsrelevante Harnstoffakkumulation, und beeinflusst außerdem Immunsystem und Regeneration negativ. Kohlenhydrate sind und bleiben zwar die primäre Energiequelle und der Hauptbestandteil Ihrer Sportnahrung, aber diese sollte auch eine kleine Menge an Protein enthalten, wenn Sie ein Training oder Wettkampf absolvieren, welche länger als 2-3 Stunden dauern.

Welches Protein ist zu empfehlen?

Wir empfehlen Soyaprotein mit seinem idealen Aminosäurenprofil während des Trainings, was auch der Grund für die Zugabe zu Perpetuem als Proteinquelle ist. Zum Beispiel hat Soyaprotein im Vergleich zu Weizenprotein (das in der Regenerationsphase ideal ist), höhere Anteile an Phenylalanin, was einen Beitrag zur Konzentrationsfähigkeit während Ultradistanzrennen leisten kann. Soyaprotein enthält grössere Mengen an Histidin, einem Teil des Beta-alanyl l-histidin Dipeptids (Carnosin), das als Antioxidant/Säurepuffer bekannt ist. Um dies abzurunden, hat Soyaprotein ein höheres Level an Asparaginsäure, welche eine gewichtige Rolle in der Energieproduktion über den Krebszyklus (Zitronensäurezyklus) spielt. Dr. Bill Misner schreibt, "Soya leistet bemerkenswertes im Ausdauersport und verdient daher eine nähere Betrachtung. Soya verursacht eine höhere Harnsäureproduktion als Weizenprotein. Diese Produktion wird durch die ansteigende Zahl freier Radikaler während körperlicher Anstrengungen reduziert. Wenn nun das Harnsäurelevel höher ist, ist das ein Zeichen für weniger freie Radikale, durch den antioxidativen Einfluss der Isoflavone, die man nur in Soya findet. Dies ist einer der Gründe warum Soya der Proteinlieferant der Wahl während Ausdauerbelastungen sein sollte. Empfehlung: Perpetuem als hauptsächlich genutztes Produkt währen Training und Rennen von mehr als 2-3 Stunden Dauer wird Ihren Energiebedarf durch ein präzises Verhältnis zwischen komplexen Kohlenhydraten und Soyaprotein decken, wobei das letztere effektiv gegen zusätzlichen Muskelabbau schützt. Sie bleiben gesünder, reduzieren Muskelkater, und verkürzen die Erholungszeit.

Weitere Stoffe und Nahrungsergänzungsmittel

Kohlenhydrate sollten für Läufer einen Großteil der täglichen Nahrung ausmachen. Andere Stoffe, wie Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Fette dürfen jedoch nicht vergessen werden. Gerade Fette haben oft einen negativen Klang, wenn es um das Thema Laufen geht. Sie spielen jedoch eine wichtige Rolle und ebenso wie bei den Kohlenhydraten kommt es darauf an, dass der Läufer die richtigen Fette aufnimmt. Gute Fette finden sich beispielsweise in Fisch, Avocados oder Nüssen. Zurecht stellen Sie sich jetzt vermutlich die Frage, wie viele Kalorien muss ich den täglich aufnehmen und wie viel Prozent sollen die einzelnen Nährstoffe ausmachen. Das kann man natürlich nicht allgemein sagen, den dies muss individuell berechnet werden und hängt von einigen Faktoren, wie berufliche Tätigkeit, Geschlecht, Alter usw. ab. Online gibt es bereits viele Kalorienrechner, die den Kalorienbedarf nach einigen wichtigen Faktoren ermitteln. Dennoch ist es ratsam diese durchaus kritisch zu Hinterfragen. Vielfach liest man im Zusammenhang mit Joggen auch über Nahrungsergänzungsmittel. Diese Stoffe sollen für das Training zusätzlichen Nutzen bringen. In der Regel reicht eine gesunde Ernährung jedoch bereits aus, sodass keine ergänzenden Mittel benötigt werden.

Der richtige Zeitpunkt zum Essen

Damit das Ausdauertraining für den Läufer zu einem Erfolg wird, sollte man auch auf den richtigen Zeitpunkt zu Essen achten. Knapp 30 Minuten vor dem Joggen kann sich eine kleine Mahlzeit, vorzugsweise Obst, lohnen. Größere Nahrungsmittelaufnahmen sollten auf nach dem Laufen verschoben werden. Selbst Personen, die durch das Joggen abnehmen möchten, sollten ausreichend essen. Der Körper benötigt Energie zur Regeneration.

L-Carnitin - Ein optimaler Fatburner neben dem Ausdauersport

Um effektiv Fett zu verbrennen kann man auf unterstützende Mittel zurückgreifen. So kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie L-Carnitin zum Verbrennen von Fett helfen. Zum Einsatz kommt es vor allem beim Definitionstraining und Ausdauertraining.

L-Carnitin in FleischL-Carnitin kann vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden
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Was genau ist Carnitin?

L-Carnitin oder Carnitin genannt, kann vom menschlichen Körper, durch den Verzehr von rotem Fleisch, selbst hergestellt werden. Durch Vereinigung von den Aminosäuren Methionin und Lysin entsteht die chemische Verbindung. Es existiert jedoch ein Problem bei der natürlichen Herstellung. Da die meisten Sportler, die ihre Ernährung anpassen, wenig Fleisch essen, kann der Körper nur sehr wenig L-Carnitin herstellen. Dann können Sportler auf industriell hergestellte Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Denn mittlerweile gibt es L-Carnitin in kleinen flüssigen Ampullen, als Zusatz in Fitnessgetränken, in Fitnessriegeln, als Kapseln oder als Pulver. Für jeden Sportler ist etwas dabei.

Einnahme von L-Carnitin

L-Carnitin regt den Stoffwechsel an und regelt die Körpertemperatur des Menschen. Dadurch kommt es zu der schnelleren und effektiveren Fettverbrennung. Hier erhalten sie weitere Informationen zur Fettverbrennung und wie sich die Fettverbrennung im Körper beeinflussen lässt. Das L-Carnitin sollte über eine Dauer von 9 bis 12 Wochen eingenommen werden, um einen Erfolg zu erzielen. Es gibt viele Einnahmeempfehlungen, die alle eine Gemeinsamkeit haben. Nehmen Sie das L-Carnitin vor dem Training ein. Zwischen Trainingsbeginn und der Einnahme sollte etwas Zeit liegen, damit sich das Ergänzungsmittel im Körper Verteilen und entfalten kann. Bei der Dauer, des Ausdauer- bzw. Konditionstraining, sind Einheiten ab 30 Minuten empfehlenswert. Nach dieser Zeit greift der Körper verstärkt auf die Fettzellen zurück um Energie zu gewinnen und wird durch Carnitin unterstützt.

Nebenwirkungen von L-Carnitin

Nebenwirkungen sind bei normaler Einnahme nicht bekannt. Bei Missachtung der Einnahmeempfehlung kann es zu Durchfall, Übelkeit und Dehydratation des Körpers kommen.

Fazit

Zusammengefasst ist L-Carnitin ein hilfreiches Nahrungsergänzungsmittel, das bei der Fettverbrennung als Hilfe eingenommen werden kann. Dabei ist auf die Einnahmeempfehlung und auf den Einnahmezeitpunkt zu achten, um möglichst viel Nutzen zu erhalten.

Laufreisen & Events

Immer mehr Leute erkunden zu Fuß ihre Urlaubsziele. Einige geben sich aber nicht mit Wanderungen zufrieden, sondern machen einen Laufurlaub, um sich auf einen Marathon oder Triathlon vorzubereiten. Die neue Umgebung bietet neues Gelände und damit neue Herausforderungen. Diese Marktlücke wurde entdeckt und so haben sich einige Reiseveranstalter auf Laufreisen und -events spezialisiert.

Was wird auf Laufreisen geboten?

Laufen als BerufGemeinsam mit Anderen für den Wettkampf trainieren
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Auf von Reiseveranstaltern angebotenen Laufreisen werden Strecken empfohlen, die vorher auf ihren Schwierigkeitsgrad getestet wurden. So kann man in einer unbekannten Gegend sein Lauftraining für einen Marathon oder Halbmarathon absolvieren. Sightseeing wird zu einer völlig neuen Erfahrung. Sie laufen und trainieren in beeindruckenden Metropolen oder aber in einer atemberaubenden Landschaft. Ob am Strand in Andalusien oder mitten in Madrid - hier ist alles möglich, um seine Grenzen zu testen. Das Lauftraining wird in überschaubaren Gruppen absolviert. In einer entspannten Atmosphäre wird für den Marathon oder Halbmarathon geübt. Viele Anbieter haben das Training für den Triathlon in ihr Programm aufgenommen. In diesen Veranstaltungen kann man laufen, schwimmen und Fahrrad fahren und so für die bevorstehende Herausforderung trainieren. Abschluss dieser Laufreisen ist oft ein entsprechendes Event mit einer Siegerehrung.

Die Preise der Laufreisen

Wie bei gewöhnlichen Urlaubsreisen sind den Preisen keine Grenzen gesetzt. Je nach Ziel und Trainingsangebot kann das Laufen und Trainieren im Urlaub sehr preisintensiv werden, bietet aber auch einzigartige Möglichkeiten für einen Triathlon oder auch "nur" für einen Halbmarathon zu trainieren. Das Lauftraining wird in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden absolviert. Übungen zum Verbessern der Ausdauer und der Kondition werden von speziell ausgebildeten Trainern angeleitet. An spektakulären Reisen nehmen manchmal Journalisten teil, die dann über das Abschlussevent berichten. Die Unterbringung erfolgt in Hotels, die oft über einen Wellnessbereich verfügen.

Fazit

Wer in seinem Urlaub ein ausgiebiges und von Trainern angeleitetes Lauftraining für einen Marathon oder Halbmarathon absolvieren möchte, sollte sich über die verschiedenen Anbieter von Laufreisen und -events im Internet informieren. Einige Anbieter haben in ihr Programm auch das Training für einen Triathlon aufgenommen bzw. sich darauf spezialisiert. Das Training besteht dann aus laufen, schwimmen und Fahrrad fahren. Sportbegeisterte werden diese Form des Urlaubs lieben, da sie so eine atemberaubende Landschaft erkunden und ihr Lauftraining durchführen können.

Laufen als Beruf

Laufen als BerufEs gibt die Möglichkeit das Laufen zum Beruf zu machen
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Viele Menschen träumen davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Besonders Menschen, die ihre Freizeit gerne damit verbringen, exzessiv Sport zu treiben, haben häufig den Wunsch aus ihrer Freizeitbeschäftigung ihre Profession zu machen. Dies trifft in besonderem Maße auf die Sportart des Laufens zu.

Besser früh beginnen

Hat man selbst, den Wunsch, einmal einen Wettkampf, wie einen Marathon, einen Halbmarathon oder Triathlon als Berufssportler zu gewinnen, sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass es wichtig ist, möglichst früh mit dem Training zu beginnen. Beim Laufen kommt es in hohem Maße auf die körperlichen Voraussetzungen an, die ein Mensch hat. Da neben der Genetik besonders Sport in jungen Jahren dazu beitragen kann, den Köper dem Wettkampf adäquat zu formen, sollte also am besten schon die Kindheit und frühe Jugend vom Sport geprägt (gewesen) sein. Der zeitliche Vorsprung von Mitbewerbern ist langfristig andernfalls nicht mehr aufzuholen. Um bei einem Marathon oder Triathlon zu gewinnen, legen moderne Ausbildungskonzepte Wert darauf, die Distanz allmählich zu steigern und - möglicherweise in der Jugend - mit kürzeren Distanzen wie einem Halbmarathon zu beginnen, um irgendwann bei der gewünschten Wettbewerbsdistanz zu landen. Es ist dann allerdings wichtig - mit Ausnahme von Bi- oder Triathlon - die Distanz nicht mehr zu variieren, da der Körper sich dann auf eine bestimmte Belastungsstärke und Dauer einstellt und die beste Leistung bei der festgelegten Distanz zu erbringen. Setzen Sie sich also das Ziel, auf lange Sicht bei einem Wettkampf, wie etwa Marathon, Halbmarathon oder Triathlon erfolgreich zu sein, so sollten Sie sich schon früh in die Hände professioneller Trainerteams begeben, die in der Regel über ein viel breiteres Wissen über den menschlichen Körper und dessen Leistungspotenziale verfügen. Sie sollten sich allerdings der Tatsache bewusst sein, dass es nicht ausreichen wird, nur gelegentlich einen Halbmarathon oder Marathon zu absolvieren, um eines Tages zur Weltspitze des Laufsports zu zählen. Der Sprinter Usain Bolt etwa lief schon im Kindesalter täglich viele Kilometer durch die Wälder seiner Heimat, um später an einem Wettkampf, wie Marathon, Halbmarathon oder Triathlon teilnehmen zu können.

Hobby und Beruf verbinden

Sollte Ihnen ein früher Start in den Leistungssport verwehrt geblieben sein, Sie allerdings trotzdem eine derartig hohe Begeisterung für das Laufen empfinden, dass sie es von Ihrem Hobby zu Ihrem Beruf machen möchten, so gibt es eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten, in die faszinierende Sportart quer einzusteigen. Durch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre können Sie etwa Eventmanager oder Manager bzw. Berater eines Spitzensportlers werden. Sie sollten jedoch bedenken, dass es hierbei wichtig ist, über ein breites Hintergrundwissen über den Wettkampf zu verfügen. Ein Studium der Sportwissenschaft oder Sportmanagement kann Ihnen die Tür zu einem der lukrativen Posten als Coach oder Fitnesstrainer eines Top-Läufers öffnen. So können Sie möglicherweise einen Wettkampf wie Olympia aus der Innenperspektive erleben. Fernerhin bietet sich Ihnen auf diese Weise die Möglichkeit, als Personal Trainer zu agieren und so möglicherweise mehrere Spitzensportler unterschiedlicher Disziplinen betreuen zu dürfen. Ein Studium der Medizin kann den Weg zu einem Dasein als Therapeut oder Sportarzt ebnen. Allerdings sind hier immer die hohen Eintrittshürden für das Medizinstudium zu berücksichtigen. Der Weg zum Medizinstudium gleicht einem Triathlon. Ohne hohe Eintrittshürden hingegen ist die Option, als Verkäufer von Sportartikeln, wie Schuhe oder Zubehör mit Fokus auf die Ausrüstung für einen Wettkampf, wie Marathon oder Halbmarathon, zu arbeiten.

Eignungsprüfung im Sportmanagement Studium

Obwohl vor allem die privaten Hochschulen ihre Auswahl zur Zulassung eines Bewerbers zum Sportmanagement Studium mittels eines Bewerbungsgespräches treffen, ist bei anderen Universitäten ein Sporteignungstest, auch Sporteingangsprüfung genannt, gängige Praxis. Doch selbst, wer diesen besteht, wird erst zugelassen, wenn er zudem den Numerus Clausus erfüllt. Viele Hochschulen verlangen vorab mit der Bewerbung auch ein ärztliches Attest über die Sporttauglichkeit. Die Teilnahme an der Sporteingangsprüfung ist für Bewerber des Sportmanagement Studiums kostenpflichtig und kann bis zu 40 Euro betragen. Geprüft werden Grundeigenschaften wie Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordinationsvermögen.

Sportmanagement StudiumHochsprung ist einer der Disziplinen im Eignungstest für das Sportmanagement Studium
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Wer sich solch einen Test nicht zutraut, findet ein Sportmanagement Studium auf international-business-school.de ohne die Anforderung einer Sporteignungsprüfung.

Die einzelnen Disziplinen

In der Regel dauert der sportliche Eignungstest für das Sportmanagement Studium 1 bis 2 Tage und beinhaltet bis zu 20 Prüfungen. Obwohl die Sporteingangsprüfungen in Teilen und Reihenfolge von Hochschule zu Hochschule variieren, werden in der Regel folgende Disziplinen geprüft: Leichtathletik: 100 Meter-Lauf, Ausdauerlauf, Weitsprung oder Hochsprung, Kugelstoßen oder Schleuderball Schwimmen: 100 Meter Brustschwimmen oder im Kraul Turnen: Sprung, Bodenturnen und Barren Gymnastik/Tanz (nur Bewerberinnen): gymnastische Grundformen mit und ohne Handgeräte Ballsportarten: Fußball, Basketball, Volleyball und Handball Der Ausdauertest: Der Ausdauerlauf ist fester Bestandteil jeder Eignungsprüfung für das Sportmanagement Studium. Für Frauen gilt eine Mindestzeit von 11:00,0´ auf 2.000 Metern. Männer hingegen müssen 3.000 Meter in 13:00,0´ laufen. Bewertet wird dabei aber nicht nur die Erfüllung der Mindestnormen, sondern auch die technische Ausführung. Genauere Informationen wie der Eignungstest bei der jeweiligen Hochschule aussieht, ist meist auf der Website der jeweiligen Hochschule zu finden.

Trainings-Vorbereitung

Der Eignungstest für das Sportmanagement Studium sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Zur optimalen Vorbereitung auf die Sporteingangsprüfung empfiehlt sich das Trainieren in einer Sporthalle oder auf dem Sportplatz, wer jedoch nicht immer Zutritt zu diesen Plätzen hat, muss sich anderweitig helfen. So kann man z.B. Hecken auch hervorragend als Messung eines Sprints nutzen. Einfach von einem Ende zu anderen Sprinten und die Zeit messen. Hier muss man einfach etwas Kreativität an den Tag legen. Um die Ausdauer zu verbessern ist es notwendig eine möglichst gleichbleibende Belastung des Körpers und Kreislauf über eine längere Zeit zu trainieren. Am besten bereitet man sich mit einem Marathon, Biathlon oder Triathlon vor. Ebenso eignen sich Sportarten wie Joggen, Radfahren, Schwimmen, Rudern oder Langstreckenlauf. Entscheidend ist dabei nicht das Tempo, sondern das regelmäßige Training. Mindestens 3 Stunden am Tag sollten Ausdauersportarten ausgeübt und mittels Pulskontrolle immer wieder die körperliche Belastung überprüft werden. Wer nicht gerne draußen joggen geht, kann sich zur Not mit einem Laufband helfen, jedoch sei hier gesagt, dass diese einiges an Geld kosten. Nicht nur die Anschaffungskosten fallen hier ins Gewicht sondern auch die Stromkosten können schnell in die Höhe schießen.